IMPULSE ZUM TAGESEVANGELIUM
Die IMPULSE finden Sie auch auf der Website der Brüder Samariter FLUHM unter www.samariter.fluhm.at
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Tagesevangelium vom So, 2. bis Sa, 8. August 2026
18. Woche im Jahreskreis – Sonntag – Jahr A
Impulse zum Matthäusevangelium 14,13-21
Alle aßen und wurden satt
"Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren. Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder."
Gesteh Jesus Deine Ratlosigkeit ein! (nach P. Wons)
Um was bitte ich? – Um ein tiefes Erfahren der Kraft Jesu in meinem Leben.
- Als Jesus vom Märtyrertod des Johannes des Täufers erfährt, zieht er sich voller Schmerz in die Wüste zurück. Er will allein mit dem Vater verweilen. Ich sehe Jesus, der mit dem Boot an einen einsamen Ort fährt (v. 13). Ich schaue auf den Meister und frage mich: Lebt in mir ein Verlangen nach der Wüste? Wie oft schenke ich mir selbst Zeiten der Stille und des persönlichen Gebets?
- Ich betrachte Jesus, der Mitleid hat, als er die große Menschenmenge sieht (v. 14). Ich stelle mir vor, wie er an die Kranken herantritt, mit ihnen Mitleid hat und sie heilt. Was ist meine größte Krankheit? Mit Glauben bitte ich Ihn, dass er mich heilen möge.
- Ich stelle mir ein anderes Bild vor Augen (v. 15-16). Es ist Abend. Die Menschenmenge ist immer noch bei Jesus. Sie sind hungrig und müde. Ich befinde mich unter ihnen. Sie bemerke die Ratlosigkeit und Sorgen der Jünger und die Ruhe, die Jesus ausstrahlt.
- Ich höre das Gespräch zwischen den Jüngern und Jesus. Ich bemerke die Verwunderung auf ihrem Gesicht, als sie hören: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ (v. 16). Sie zählen die Brote und Fische, die sie dabei haben. Sie konzentrieren sich auf sich selbst. Sie können Jesus nicht bitten, dass er aus ihrem Elend etwas macht.
17. Woche im JK-A (Vorwoche)

