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IMPULSE  ZUM  TAGESEVANGELIUM

 Die IMPULSE finden Sie auch auf der Website der Brüder Samariter FLUHM unter www.samariter.fluhm.at
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Tagesevangelium vom So, 13. bis Sa, 19. Sept. 2026

24. Woche im Jahreskreis – Sonntag Jahr A
Impulse zum Matthäusevangelium 18,21-35 

Nicht nur siebenmal musst du vergeben, sondern siebenundsiebzigmal

"Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er sich gegen mich versündigt? Siebenmal? Jesus sagte zu ihm: Nicht siebenmal, sondern siebenundsiebzigmal. Mit dem Himmelreich ist es deshalb wie mit einem König, der beschloss, von seinen Dienern Rechenschaft zu verlangen. Als er nun mit der Abrechnung begann, brachte man einen zu ihm, der ihm zehntausend Talente schuldig war. Weil er aber das Geld nicht zurückzahlen konnte, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kindern und allem, was er besaß, zu verkaufen und so die Schuld zu begleichen. Da fiel der Diener vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich werde dir alles zurückzahlen. Der Herr hatte Mitleid mit dem Diener, ließ ihn gehen und schenkte ihm die Schuld. Als nun der Diener hinausging, traf er einen anderen Diener seines Herrn, der ihm hundert Denare schuldig war. Er packte ihn, würgte ihn und rief: Bezahl, was du mir schuldig bist! Da fiel der andere vor ihm nieder und flehte: Hab Geduld mit mir! Ich werde es dir zurückzahlen. Er aber wollte nicht, sondern ging weg und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die übrigen Diener das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gingen zu ihrem Herrn und berichteten ihm alles, was geschehen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sagte zu ihm: Du elender Diener! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich so angefleht hast. Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte? Und in seinem Zorn übergab ihn der Herr den Folterknechten, bis er die ganze Schuld bezahlt habe. Ebenso wird mein himmlischer Vater jeden von euch behandeln, der seinem Bruder nicht von ganzem Herzen vergibt."  

Verzeihe! (nach P. Wons)
Um was bitte ich?Um das Erfahren der Göttlichen Barmherzigkeit und um Kraft zum Verzeihen.

  • Ich lausche aufmerksam dem Gespräch von Petrus mit Jesus (v. 21). Die Frage des Petrus scheint anzudeuten, dass es im Leben jemanden gibt, der oft verletzt und benachteiligt. Er will wissen, wie oft er noch vergeben soll.

  • Gibt es im Kreis meiner Familie oder Gemeinschaft Personen, die mir oft Schmerz zufügen? Wer ist es? In welcher Weise fügt er mir Leid zu? In aufrichtigem Gespräch vertraue ich Jesus – ähnlich wie Petrus es gemacht hat – mein Leid an.

  • Jesus sagt Petrus eindeutig, dass es nicht richtig ist dem Beleidiger zu sagen: „Ich verzeihe dir nicht mehr!“ (v. 22). Kann ich mit tiefem Frieden im Herzen zum Vater beten: „Vergib mir meine Schuld, wie ich sie meinem Schuldiger vergebe?“

  • Jesus zeigt mir im Gleichnis die Grenzenlosigkeit seiner Barmherzigkeit (v. 22-35). Ich darf sicher sein, dass, sooft ich Ihm mein Elend und meine Schuld bekenne, Er zu mir mit Liebe sagt: „Ich vergebe dir!“ Glaube ich an Seine Vergebung? Wie fühle ich mich nach jeder Beichte, wenn ich die Worte der Lossprechung höre? 

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