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Tagesevangelium vom So, 1. bis Sa, 7. März 2026
2. Fastenwoche – Sonntag – Jahr A
Impulse zum Matthäusevangelium 17,1-9
Er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne.
"Sechs Tage danach nahm Jesus Petrus, Jakobus und dessen Bruder Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. Da erschienen plötzlich vor ihren Augen Mose und Elija und redeten mit Jesus. Und Petrus sagte zu ihm: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Noch während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jünger das hörten, bekamen sie große Angst und warfen sich mit dem Gesicht zu Boden. Da trat Jesus zu ihnen, fasste sie an und sagte: Steht auf, habt keine Angst! Und als sie aufblickten, sahen sie nur noch Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, gebot ihnen Jesus: Erzählt niemand von dem, was ihr gesehen habt, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist."
Verweile in der lebendigen Beziehung mit Jesus! (nach P. Wons)
Um was bitte ich? – Um ein tiefes Erfahren der Nähe Jesu.
- Ich stelle mir Jesus und die Apostel vor, die, erschöpft von der Wanderung, langsam auf den hohen Berg klettern. Ich gehe neben ihnen her, schaue auf ihre Müdigkeit und lausche ihren Gesprächen.
- In der Bibel steht der Berg symbolisch für den Ort der Begegnung mit Gott. Habe ich in meinem alltäglichen Leben solch einen „Berg“, einen geliebten Ort, wo ich mich mit Gott treffe? Was ist das für ein Ort? Wenn man sich zum Gebet begibt, kostet es immer Mühe, sich von Beschäftigungen loszureißen, sowie ein Ringen gegen die inneren Zerstreuungen verbunden mit der Sorge still zu werden. Nehme ich diese Mühe auf mich?
- Jesus nahm „nach sechs Tagen“ die Jünger auf den Berg, d.h. von dem Augenblick an gesehen, wo er ihnen vorhergesagt hat, dass er leiden muss und getötet wird. In ihren Herzen herrscht Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und Unsicherheit.
- Ich erinnere mich an Situationen aus meinem Leben, in denen ich etwas sehr Schmerzhaftes erfahren habe und dadurch in Niedergeschlagenheit und Traurigkeit geraten bin. Vermag ich es, mit Gott über meine schmerzhaften Gefühle zu reden? Erinnere ich mich noch an das Gebet, das in der Zeit meiner Traurigkeit und Niedergeschlagenheit meinem Herzen Frieden und Trost geschenkt hat?
| 1. Fastenwoche A (Vorwoche) |
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